Hygienischer Umgang mit Lebensmitteln

Viele Lebensmittelinfektionen, beispielsweise Infektionen mit Salmonellen und Campylobacter, können durch hygienischen Umgang mit Lebensmitteln verhindert werden. Durch Verzicht auf rohe (unbehandelte) tierische Lebensmittel (z.B. Rohmilch, rohes Fleisch) kann das Risiko von Lebensmittelinfektion weiter verringert werden. 

 

Korrekte Küchenhygiene soll verhindern, dass

  • Krankheitserreger in Lebensmittel gelangen 
  • sich Krankheitserreger in Speisen vermehren 
  • vermehrungsfähige Krankheitserreger mit den Lebensmitteln verzehrt werden

 

Folgende Grundregeln haben sich bewährt:

1. Zubereitung von Speisen

  • vor Arbeitsantritt, vor jedem neuen Arbeitsgang und nach jedem Toilettenbesuch gründliches Händewaschen mit Seife und fließendem Wasser
  • Fingerringe und Armbanduhr ablegen
  • Saubere Arbeitsflächen und Küchenutensilien (vor Arbeitsbeginn und zwischen Arbeitsschritten reinigen)
  • Saubere Küchentücher, die bei mindestens 60°C gewaschen wurden. Spültücher und Schwämme regelmäßig austauschen
  • Wunden an Händen und Armen mit einem wasserundurchlässigen Pflaster abkleben.
  • Nicht auf Lebensmittel husten / niesen.
  • Ausreichendes Durchgaren von Speisen (70°C, 10 min, Kerntemperatur!)
  • Speisen nicht länger warm halten, d.h. unterhalb von Temperaturen unter 50-60 °C

 

2. Lagerung verderblicher Lebensmittel

  • Lagertemperatur: am besten 4°C oder darunter
  • Verfalldaten von Lebensmitteln beachten. Nicht auf den letzten Drücker zubereiten und verzehren
  • Rohes Fleisch von anderen Lebensmitteln getrennt lagern.
  • Zu Tiefkühlprodukten: Auftauwasser von gefrorenem Geflügel oder Wild enthält oft Salmonellen und sollte daher stets verworfen werden. Lassen Sie das Lebensmittel keinesfalls darin liegen. Waschen Sie gründlich Ihre Hände und reinigen Sie Gegenstände, die damit in Berührung gekommen sind.
  • Frieren Sie einmal aufgetaute Lebensmittel nicht wieder ein.

 

 

Weiterführende Informationen

 

 

Letzte Aktualisierung: 02.10.2013